Der Ursprung der Shirataki Nudeln

11
Apr
Der Ursprung der Shirataki Nudeln

Die Shirataki Nudeln bestehen aus Konjakmehl, welches aus der Knolle der Teufelszunge gewonnen wird. Die Konjakwurzel, ist die Knolle dieser Pflanzenart, die aus der Familie der Aronstabgewächse stammt. Im österreichischen Raum ist die Teufelszunge auch unter dem Namen Tränenbaum bekannt.

Herkunft der Konjakwurzel

Die Teufelszunge kommt aus dem südasiatischen Raum und wird häufig in den Ländern Japan, China und Thailand angebaut. Um richtig zu wachsen, liebt sie halbschattige sowie feuchte Gebiete mit tropischem sowie subtropischem Wetter. Die Konjakwurzel kann einen Durchmesser von bis zu 25 cm erreichen und bildet erst im späten Frühjahr nur ein einziges Laubblatt. Dieses kann bei idealen Witterungsverhältnissen bis zu 2 Meter hoch und 2 Meter breit werden. Die Form erinnert an einen Sonnenschirm. Im Herbst ziehen die Nährstoffe des Blattes in die Knolle. Das Blatt trocknet aus, löst sich von der Knolle und schützt diese vor kühlen Temperaturen und kann so überwintern.

Wissenswert: die Teufelszunge bildet während der Vegetationsperiode sogenannte „Tochterknollen“, die nach der Periode nicht mehr mit der „Mutterknolle“ verbunden sind.

Die Verwendung der Knolle

In Japan ist die Konjakwurzel besonders beliebt. In Europa, ist das daraus gewonnene Konjakmehl, der Lebensmittelzusatzstoff E 425.

Konjak wird in vielen verschiedenen japanischen Gerichten wie Oden oder Sukiyaki verwendet oder es wird japanisches Konjakgel hergestellt. Konjak in Nudelform sind die mittlerweile uns bekannten Shirataki Nudeln, die wir bereits ausführlich in unserem Shriataki Produkttest unter die Lupe genommen haben. Mittlerweile wird diese Nudel auch in den westlichen Ländern immer beliebter und als die „Low Carb Wundernudel Shirataki“ bezeichnet, da sie kaum Kalorien und Kohlenhydrate enthält ist sie für zahlreiche Diäten der ideale Nudelersatz.

 

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Quelle:
http://www.wikipedia.de