Shirataki Produkttest

07
Apr
Shirataki Produkttest

Heute testen wir das Low Carb Produkt „Shirataki“. Es sind japanische Nudeln, die sich vom Äußerlichen kaum von den Glasnudeln unterscheiden, vom Kalorien- und Kohlenhydratgehalt aber unschlagbar sind.

Nudeln sind bekannt als Sportlernahrung. Warum? Weil sie viel Kohlenhydrate enthalten und dementsprechend viel Energie liefern können. Doch die Shirataki Nudeln sind  etwas ganz Besonderes. Sicherlich kein super Energielieferant, dafür aber ideal für jede Diät.

Es gibt unendlich viele Hersteller die Shirataki Nudeln herstellen. Der Online Shop asiafoodshop.de hat uns eine Packung Shirataki Nudeln der Marke „Moki“ für unseren Produkttest zur Verfügung gestellt.

Zunächst einmal nehmen wir den Inhalt unter die Lupe:

Die Nudeln bestehen aus Konjakmehl, Wasser, Säureregulator (E526).
Gewicht: 354g (Bruttogewicht) – 200g (Nettogewicht)
Haltbarkeit: bis Mai 2014
Herkunftsland: Thailand

Der Preis

Vom Preis her sind diese Nudeln keineswegs billig. Ca. 200g kosten im Schnitt ca. 2 Euro. Einen Überblick über die Shirataki Preise und die verschiedenen Sorten findet ihr hier. Es gibt aber auch günstige Sorten.

Kalorien/Kohlenhydratgehalt

Auf der Verpackung selbst, sind leider dazu keine Angaben zu finden. Nur im Online Shop und auf der Herstellerseite werden nähere Informationen bereitgestellt:

Shiratakis „Moki“

Kaloriengehalt: 40 kcal pro 100 g
Kohlenhydrate: 7 g pro 100 g

Glasnudeln (gekocht):

Kaloriengehalt: 190 kcal pro 100 g
Kohlenhydrate:  35 g  pro 100 g

Spirelli Nudeln (gekocht):

Kaloriengehalt: 150 kcal pro 100 g
Kohlenhydrate: 30 kcal pro 100 g

Generell unterscheidet sich der Kaloriengehalt und der Anteil an Kohlenhydraten je nach Hersteller.

Die erste „Berührung“ mit den Shirataki Nudeln

Die Shirataki Nudeln sind in der Packung zu kleinen „Knoten“ (siehe Bild) gebunden und liegen quasi nebeneinander in einer mit Wasser gefüllten Packung.

Wie bereits auf der Shirataki Informationsseite erwähnt, riechen die  Shirataki Nudeln etwas fischig, wenn man sie zum ersten Mal aus der Packung holt. So auch in unserem Test. Dieser Geruch verfliegt aber völlig, wenn man sie unter fließendem Wasser wäscht. Ansonsten fühlen sie sich etwas glitschig an, nicht so wie man es eigentlich von Nudeln gewohnt ist, die ja im getrockneten Zustand meist gekauft werden können. Vom optischen ähneln sie sehr den asiatischen Glasnudeln.

Die Zubereitung & Geschmacksttest

Laut Herstellerangaben soll man etwas Wasser kochen, in eine Schüssel füllen, die Shiratakis dazugeben und ca. 1-2 Minuten ziehen lassen. Danach sind sie fertig. Von der Einfachheit gibt es da ein Lob. Denke da kann man nichts falsch machen. Was aber bei den Shiratakis wichtig ist, ist dass mann sie nicht blank essen kann. Warum? Weil sie völlig geschmacksneutral sind. Ich konnte es eigentlich gar nicht glauben. Aber es ist tatsächlich so, probiert man die Nudeln blank, so schmecken sie nach rein gar nichts. Deshalb wird empfohlen, die Shirataki Nudeln immer mit einer Sauce zu essen. Ich folge dem Shirataki Rezept der Seite und bereite eine selbstgemachte süß sauer Sauce zu. Am Ende muss man einfach die Shiratakis in die Sauce hinzugeben und einige Minuten ziehen lassen.

Und ich muss sagen es ist tatsächlich so. Als ich die Nudeln ganz am Anfang probiert hatte, haben sie nach rein gar nichts geschmeckt. Mit der Sauce ist es so, als ob die Nudeln die Sauce aufgesaugt haben. Sie schmecken genauso wie die Sauce! Wahnsinn ich bin begeistert.

Fazit

Wenn man abnehmen will oder der Low Carb Diät folgen will, ohne auf Nudeln verzichten zu müssen, sind die Shirataki Nudeln der perfekte Nudelersatz. Doch für das tägliche Mahl sind sie vom Preis her viel zu teuer. Geschmacklich sind diese Nudeln aber unschlagbar und müssen daher auf jeden Fall mal probiert werden!

 

Alle Artikel zu den Shirataki Nudeln

 

Habt ihr selbst schon mal diese Nudeln probiert? Dann schickt uns euren Erfahrungsbericht – wir freuen uns auf viele Meinungen! E-Mail an lebensmittellupe@gmail.com