Das Eiweißbrot unter der Lupe

07
Dez
Das Eiweißbrot unter der Lupe

Das Eiweißbrot – von der Lebensmittelindustrie bereits als „Schlankmacher Brot“ gekürt. Doch macht dieses Brot auch wirklich schlank? Wir schauen uns die Hauptbestandteile mal näher an und nehmen das Eiweißbrot unter die Lupe.

Eiweißanteil

Das Eiweißbrot besteht, wie der Name schon sagt, zum größten Teil aus Eiweiß. Und zwar zu etwa 25 % aus pflanzlichen Eiweißen wie zum Beispiel Soja- oder Lupineiweiß. Hinzu kommen weiterhin: Sojaschrot, Leinsaat, Sojamehl, Speisekleie oder Apfelfaser. Der Eiweißanteil ist in etwa vier bis fünfmal höher als bei normalem Brot.

Kohlehydratanteil

Kohlehydrate hat dieses Brot kaum. Der Anteil liegt hier bei geringen vier bis sieben Prozent, was nur rund ein Fünftel der üblichen Kohlenhydratmenge ausmacht. Doch um diesen geringen Kohlehydratgehalt auszugleichen muss ein Ersatzstoff mit Auswirkungen her:

Fettanteil und Kalorien

Hier liegt ein erhöhter Fettanteil vor. Denn dieses Eiweißbrot hat mit etwa zehn Prozent bis zu zehnmal mehr Fett als normales Mischbrot. Dies wirkt sich natürlich auch auf die Kalorien aus.
in 100g
Eiweißbrot: 248 Kalorien
Mehrkornbrot: 219 Kalorien

Doch warum benötigt man mehr Fett? Das Eiweißbrot kann bei einem solch geringen Kohlehydratanteil nur so seine Konsistenz und Struktur behalten.

Preis

500g Eiweißbrot kostet im Schnitt 3,50 Euro und ist somit mehr als ein Drittel teurer als die kohlenhydratreiche Variante.

Fazit:

Weniger Kohlehydrate, dafür mehr Fett, mehr Kalorien und man muss auch noch draufzahlen!

 

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