E-Nummern – Was verbirgt sich dahinter?

01
Nov
E-Nummern – Was verbirgt sich dahinter?

Oft haben wir den Eindruck, dass wir bestens über den Inhalt von verschiedenen Lebensmitteln bescheid wissen. Doch sagen uns chemische Bezeichnungen wie Amaranth oder Glutaminsäure etwas? Oder was ist mit diesen E-Nummern?

Viele Menschen tappen da im Dunkeln. Wir möchten euch ein bisschen etwas über die Welt der Zusatzstoffe erzählen. Ich bin mir sicher, ihr werdet beim nächsten Einkauf interessiert auf das Kleingedruckte schauen und ihr werdet Sachen wiedererkennen, die Euch vorher noch nie aufgefallen sind.

Die Zusatzstoffe

Der ein oder andere hat wahrscheinlich schon solche Bezeichnungen wie E110, E450 oder E960 gesehen. Ein Buchstaben- und Zahlensalat, von dem wir keine Ahnung haben. Manch einer muss zugeben, dass so etwas auch gerne überlesen wird. Was steckt denn nun dahinter?

Hinter diesen sogenannten „E-Nummern“ verbergen sich über 300 in Europa zugelassene Zusatzstoffe. „E“ steht in diesem Fall für Europa. Diese Substanzen verlängern die Haltbarkeit, verdicken, säuern oder vergrößern das Lebensmittelprodukt, färben es oder verstärken sogar den Geschmack.

Was das ganze aber wiederum schwieriger macht: nicht hinter jeder E-Nummer verbirgt sich ein eigener Wirkstoff. Viele zeigen nur verschiedene Varianten einer Substanz auf. Auf den Verpackungen müssen diese Zusatzstoffe entweder mit ihrem chemischen Namen oder ihrer E-Nummer erwähnt werden.

Grundsätzlich sind diese Substanzen weder giftig noch gesundheitsschädlich. Aber umstritten. Einigen sagt man nach, dass sie zu Durchfall führen oder Allergien auslösen. Verbraucherzentralen raten von einigen Stoffen völlig ab, zum Beispiel Amaranth (E123). Er steht unter Krebsverdacht.

Die grobe Unterteilung der E-Nummern

E100: Farbstoffe
E200: Konservierungsstoffe
E300: Antioxidations- und Säurungsmittel
E400: Verdickungs- und Feuchthaltemittel
E500: Säurungsmittel
E600: Geschmacksverstärker
E900: Süßstoffe

 

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