Die Cranberry – 8 wissenswerte Fakten

26
Feb
Die Cranberry – 8 wissenswerte Fakten

Cranberries sind mittlerweile in vielen Lebensmitteln gar nicht mehr wegzudenken.

Wir wissen wie sie aussieht, vielleicht kennen wir auch ein paar Sachen über diese Beere. Aber kennt ihr folgende Fakten schon?

 

 

Woher hat die Cranberry ihren Namen?

Ihren Namen hat die Cranberry von einem Tier. Da sie sich nämlich dem Kopf dieses Tieres ähnelt, gaben ihr europäische Siedler, die sich an der Ostküste Nordamerikas niederließen, den Namen „Crane Berry“, also auf deutsch „Kranichbeere“. Später wurde dann zu „Cranberry“ abgekürzt.

 

Getrocknet vs. frisch

Cranberries sind frisch und getrocknet gleichermaßen beliebt. Doch was kann diese Frucht im jeweiligen Zustand?

Getrocknet, liefern 100 g Cranberries etwa 300 Kalorien. Sie enthalten Mineralstoffe sowie gesundheitsfördernde sekundäre Pflanzenstoffe und sind das ganze Jahr über erhältlich. Während 100 g frische Cranberries knapp 50 Kalorien liefern, sowie Kalium und die Vitamine C, A und K. Frische Cranberries sind aber nur von Oktober bis Dezember erhältlich.

 

Der Unterschied zur Preiselbeere

Die Cranberry ist mit unserer Preiselbeere verwandt. Doch worin unterscheiden sie sich? Die Cranberry hat eine etwas feinherbere Note, hat festeres Fruchtfleisch, ist von der Farbe her viel heller und hat einen intensiveren Geschmack.

 

Die heilende Wirkung der Cranberry

Cranberries sind nicht nur reich an Antioxidantien,  sie schützen auch den Magen-Darm-Trakt. Antioxidantien schützen die Körperzellen vor einem Angriff durch freie Radikale, welche Ursachen für u. a. Krebs, Diabetes oder auch Rheuma sind. Cranberries enthalten aber auch verdichtete Tannine, die in der Lage sind, zu verhindern, dass sich Bakterien an den Schleimhäuten festsetzen können und damit Magenerkrankungen oder Harnwegsinfektionen auslösen.

 

Cranberries in der Küche

Die Frucht eignet sich ideal, egal ob getrocknet oder frisch,  als Snack für zwischendurch, im Müsli oder zu Joghurt. Besonders beliebt ist sie aber auch als Sauce. Die in der Cranberry enthaltenen Pektine, können nämlich mit aufgekochtem Wasser und mit ein wenig Zucker zu einer dickflüssigen Sauce gelieren und passen somit perfekt zu Gemüse oder Fleisch. Cranberry Rezepte gibt es im Internet genügend.

 

Die Ernte

Es gibt zwei Arten Cranberries zu ernten: nass und trocken.

Bei der Nass-Ernte machen sich die Bauern den Effekt, dass Cranberries schwimmen könnenm, jede Beere hat vier Luftkammern, zum Vorteil. Dazu werden riesige Felder mit Wasser geflutet und werden anschließend mit Maschinen von den Sträuchern gelöst. Danach werden sie über Fließbänder zur Weiterverarbeitung transportiert. 95 % der Cranberries werden übrigens nass geerntet.

Bei der Trocken-Ernte werden Erntemaschinen eingesetzt, die die Beeren direkt von den Stielen pflücken und auf ein Förderband fliegen, wo sie dann in Behältern gesammelt werden.

 

Das Allheilmittel der Ureinwohner

Schon vor weit über 300 Jahren verwendeten die amerikanischen Ureinwohner Cranberries als Medizin und Nahrungsmittel in einem. Zum einen haben sie sie hergenommen, um Wunden zu heilen, aber auch um Schmerzen zu lindern.

 

Der Antihaft-Effekt der Cranberries

Dieser Effekt ist wie ein Klettverschluss vorzustellen. Die Cranberries enthalten dabei sekundäre Pflanzenstoffe, die eine sehr besondere Fähigkeit haben: sie hindern Bakterien sich an Schleimhäuten festzusetzen. So können die E.coli Bakterien einfach mit dem Harnfluss ausgescheiden werden und somit eine Entzündung in Blase oder Niere verhindern.

 

Bildquelle: www.pixabay.com

Quelle und weitere Informationen unter: www.cranberries-usa.eu

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